Über das Festival (FAQs)

Motivgebäck passend zum Festival

Die Stuttgarter Kinderfilmtage haben sich als wichtiges kulturelles Ereignis in der Medienstadt Stuttgart etablieren können und leisten einen wichtigen Beitrag zur Filmkultur "im Ländle". Die Filme sind hauptsächlich für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren.

Qualitativ hochwertige Filme werden aus nationalen und internationalen Filmproduktionen ausgewählt. Im Vordergrund steht die Filmpräsentation im Erlebnisraum Kino. Begleitende medienpädagogische und kreative Mitmachaktionen und Treffen mit Filmschaffenden schaffen spannende Lernräume.

Die Stuttgarter Kinderfilmtage werden abgerundet durch einen Fachtag für Pädagogen. Workshops, Vorträge und Filmbeispiele tragen zur Stärkung der Medienkompetenz bei.

 

 

  • add Wer veranstaltet die Stuttgarter Kinderfilmtage?

    Die Stuttgarter Kinderfilmtage werden jährlich von der vhs Stuttgart TREFFPUNKT Kinder, der Evangelisches Medienhaus GmbH und dem Stadtmedienzentrum Stuttgart organisiert und durchgeführt.

    Im TREFFPUNKT Rotebühlstraße sitzt unsere Geschäftsstelle. Von dort aus werden die Filmlizenzen beschafft, Anträge gestellt, die Workshops nach den Filmen geplant und die Gäste eingeladen.

    Die Evangelisches Medienhaus GmbH bildet die Kinderfilmreporter aus und organisiert den medienpädagogischen Fachtag zusammen mir der Aktion Jugendschutz.

    Das Stadtmedienzentrum ist für die Auswahl und Ausbildung der Kinderjury zuständig.

    Viele Aufgaben werden aber von allen drei Hauptveranstaltern erledigt, wie z. B. die Filmauswahl und die Mottofindung für das Festival.

  • add Was wollen wir mit den Stuttgarter Kinderfilmtage bewirken?

    Filmbildung ist wichtig! Kinder sollen erfahren, wie Filme gemacht werden und wie Kino funktioniert. Dazu entwickelten die Kinderfilmtage jedes Jahr neue Angebote: Ein Familientag mit Spielangeboten, Exkursionen in Filmstudios, Workshops zum Trickfilmmachen, ein Filmorchester vertont einen Trickfilm und vieles mehr.

    Filmerleben hat mit Faszination und Lebendigkeit zu tun und ist für Kinder eine aktive Form der Weltaneignung. Sie lernen außerdem, sich in der Vielfalt der Medien zu orientieren.

    Wir bringen Kindern Filme als "Kunstwerk" nahe, die viele neue Erfahrungen und Anregungen eröffnen. Neben audiovisueller Geschmacksbildung möchten wir sie zur kritischen Distanz ebenso wie zur aktiven Wahrnehmung von Medieninhalten befähigen. Mit unserem Programm beabsichtigen wir der Vermarktung ihrer Erlebniswelt das kreative Filmerleben entgegensetzen.

    Für die Filmbildung in der Schule stehen auf unserer Seite außerdem viele Arbeitsmaterialien zur Verfügung.

  • add Wie ist das mit dem Wettbewerb, der Kinderjury und Preisvergabe?

    Im Zentrum der Stuttgarter Kinderfilmtage steht der Wettbewerb mit neuen (internationalen) Kinderfilmen aus aller Welt.

    Die Kinderjury wird jedes Jahr öffentlich ausgeschrieben und jedes Stuttgarter Schulkind zwischen 10 und 13 Jahren kann sich bewerben. Die Jury besteht aus bis zu 8 SchülerInnen. Sie vergibt den Filmpreis völlig selbständig.
    Damit sie ihre verantwortungsvolle Aufgabe erfüllen können, werden die SchülerInnen von erfahrenen FilmpädagogInnen vorbereitet. Sie lernen an Beispielen Kinderfilme zu analysieren, zu beurteilen und die Beurteilungen auch zu begründen. Verschwiegen müssen sie auch noch sein. Denn die Jury gibt erst bei der Preisverleihung am letzten Tag des Festivals den Sieger bekannt.

    Das ursprüngliche Preisgeld der Kinderfilmtage, das die Evangelisches Medienhaus GmbH und das Stadtmedienzentrum zu gleichen Anteilen übernehmen, wird ab 2016 umgewidmet zugunsten einer Verwendung für Maßnahmen der Filmbildung. Sie organisieren eine einwöchige Tournee des Siegerfilms durch Stuttgarter Grundschulen. Eine erfahrene Moderatorin wird eine Woche lang in den teilnehmenden Schulen den Film projizieren und anschließend mit den Schülerinnen und Schülern ein pädagogisch fundiertes Filmgespräch führen. Ziel ist es, dass sich Grundschülerinnen und -schüler mit dem Film auseinandersetzen und Grundlagen der Filmästhetik kennenlernen.

  • add Wer sind die Kinderreporter?

    Jährlich werden Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klasse als Kinderreporter für die Stuttgarter Kinderfilmtage ausgebildet. Jedes Jahr wird eine andere Stuttgarter Schule ausgewählt.

    Die KinderFILMreporter sowie die KinderRADIOreporter lernen in Workshops den Umgang mit Kamera und Mikrofon. Bei den Begleitaktionen zu den Filmen während der Filmtage schauen sie den Akteuren über die Schultern, interviewen Gäste und befragen Besucher.

  • add Wie lange gibt es die Stuttgarter Kinderfilmtage schon?

    Der erste Stuttgarter Kinderfilmtag fand 1986 statt. Damals zeigten die Veranstalter neue Kinderfilme auf 16 mm Filmrollen. Schnell kamen in den folgenden Jahren Workshops zum kindgerechten Filmeinsatz hinzu. Zeitweise besuchten über 800 Besucher die Veranstaltung.

    Im Jahr 2000 fanden die Stuttgarter Kinderfilmtage erstmals über mehrere Tage statt. Nach einiger Zeit wurde beschlossen, neben den Kinderfilmtagen einen Medienpädagogischen Fachtag anzubieten.

    Die Bilanz der Stuttgarter Kinderfilmtage kann sich sehen lassen: Über 500 Kinderfilme aus allen 5 Kontinenten liefen, oft zum ersten Mal, in der Landeshauptstadt Stuttgart.

  • add Was heißt "Gutes Aufwachsen mit Medien" und was ist ein lokales Netzwerk?

    Die Initiative "Gutes Aufwachsen mit Medien" wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt. Gemeinsam sollen die Rahmenbedingungen für ein "Gutes Aufwachsen mit Medien" in Deutschland weiterentwickelt werden. Die Initiative möchte Eltern helfen, ihre Erziehungsverantwortung auch im digitalen Zeitalter wahrzunehmen.

    Das Initiativbüro unterstützt die Gründung von lokalen Netzwerken für ein gutes Aufwachsen mit Medien und fördert so die medienpädagogische Zusammenarbeit zwischen lokalen Medienkompetenzzentren, Kindertagesstätten, Schulen oder Vereinen.

    Die Stuttgarter Kinderfilmtage stärken über die filmische Bildung die Medienkompetenz von Kindern und Erwachsenen und leistet einen Beitrag zur Filmkultur. In Medienprojekten erkunden Kinder den Erlebnisraum Kino und erfahren, wie Filme produziert werden.